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360° - Eine Dauerausstellung zu Marquard Wochers Panorama

Donnerstag 10.08 @ Ganztags

Die Ausstellung zeigt das Leben von Marquard Wocher, der vor rund 200 Jahren das erste Rundbild der Schweiz gemalt hat.
Die Dauerausstellung 360° vermittelt in vier Kapiteln Hintergründe zum Panorama: Der «Hauptprotagonist» des Panoramas, der Künstler Marquard Wocher wird hier vorgestellt. Ein Kapitel gibt Einblicke in die Entstehung des Panoramabildes, verfolgt das Schicksal des Gemäldes bis heute und macht seine damalige Beliebtheit verständlich. Und eine Station ist den unzähligen Geschichten auf dem Bild gewidmet, die von der damaligen Zeit erzählen.

Wer ist Marquard Wocher, der sich im Alleingang an das Unternehmen heranwagte, das erste Rundbild der Schweiz zu malen? Wo wurde das Panoramabild von Thun entworfen und was bedeutet überhaupt der Begriff «Panorama»? Die Dauerausstellung 360° führt die Zuschauerinnen und Zuschauer spielerisch und vielfältig hinter die Kulissen und beleuchtet die Hintergründe zum ältesten erhaltenen Rundbild der Welt.

Im Erdgeschoss der vom damaligen Stadtbaumeister Karl Keller Ende der 50er Jahre erbauten Rotunde sammeln sich dazu Bilder, Skizzen, Notizen, Objekte und digitale Rekonstruktionen. Die vielseitige Ausstellung ist in vier Stationen aufgeteilt, welche die Besucherinnen und Besucher durch den Raum führen.

Die erste Station behandelt das Leben des Künstlers. Der Auftakt zur Marquard Wocher bildet eine Installation der Künstlerin Zilla Leutenegger. Mittels Audio-Führungen kann man unter anderem der Stimme seiner Frau, der wohlhabenden Witwe Anna Maria Fatio, oder der des Kunden Herrn Ufelmann lauschen. Die Stimmen erzählen, wie sie jeweils den Künstler und Erfinder wahrgenommen haben. Ein Leiterlispiel lädt besonders Jüngere zum Spielen und Verweilen ein. In der zweiten Station wird die Odyssee des Rundbildes dargelegt. Nachdem das Panorama verkauft, vererbt und weitergegeben wurde und einige Zeit in Vergessenheit geraten war, gelangte es 1961 in den Thuner Schadaupark. Thematisiert wird zudem dessen Restaurierung. In einem Film von Leila Kühni wird die aufwändige Restaurierungsarbeit ausführlich erklärt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Phänomen Panorama selbst, dem ersten Massenmedium überhaupt. In der dritten Station finden sich Informationen von dessen Patentierung im 18. Jahrhundert bis zur heutigen Verwendung von Panoramen. Verschiedene Gegenstände verweisen in der vierten Station schliesslich auf die Thuner Stadtgeschichte und führen die Besucherinnen und Besucher wieder zum eigentlichen Kunstwerk zurück. Unzählige Geschichten inspirieren und verleiten dazu, den vielen Details im Panoramabild weiter nachzugehen und dabei viel Neues und Überraschendes zu entdecken.

Lokalität

Thun-Panorama
Schadaupark
3602 Thun

Organisator

Kunstmuseum Thun
033 225 84 20

Wiederholende Veranstaltung

Dies ist eine sich wiederholende Veranstaltung